Rede an die Jugend

Die Rede an die Jugend findet immer im Dezember statt. Mit der Ausrichtung dieser Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erinnert die Bürgerstiftung daran, dass die „Schwäbisch Haller Bürgerstiftung – Zukunft für junge Menschen“ am 17.02.2002 vom Regierungspräsidium in Stuttgart genehmigt wurde. Mit der Rede an die Jugend feiert die Bürgerstiftung sozusagen im Kreis junger Menschen ihren Geburtstag. Referenten aus den unterschiedlichsten Disziplinen erläutern besonders interessante Fachthemen ausgerichtet auf ein junges Publikum. Zeitgenossen, gleich welchen Alters, die als Vorbilder für Jugendliche gelten können, sollen ihre Botschaften an die Jugend weitergeben.

Rede an die Jugend 2020

ausgefallen wegen Corona

Rede an die Jugend 2019

am 4. Dezember 2019
im Erasmus-Widmann-Gymnasium mit
Dr. Steffi Burkart – Human Capital Evangelist

„Ihr Millennials seid die erste Generation, die ihre Zukunft aussucht, gestaltet und die Welt verändern kann“

Die Kölner Generationenforscherin Dr. Steffi Burkhart beschreibt vor den Oberstufenschülern der Haller Gymnasien deren berufliche Chancen für die Zunkunft.  „Ihr könnt euch die eigene Zukunft bauen, auch wenn ihr es jetzt noch nicht wisst“, ruft Steffi Burkhart den jungen Erwachsen zu und löst dabei eine rege Diskussion aus. Die 34-Jährige untersucht die Perspektiven der Generation Y, der Millennials und auch der Generation Z. Dabei beschreibt sie die digitale Welt, die für die so genannten Millennials und auch die nachfolgende Generation Z selbstverständlich sein werde und spricht über flexible „Zick-zack“ Lebensläufe und Jobwechsel, die für die Karrieren dieser Generationen prägend sein würden.

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Generationsforscherin Dr. Steffi Burkhart

Rede an die Jugend 2018

Prof. Dr. Markus Hengstschläger
Professor für medizinische Genetik an der Universität in Wien

Am 5. Dezember 2018 referierte Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Prof. für medizinische Genetik an der medizinischen Universität in Wien im Gymnasium bei St. Michael über das Thema "Wie manage ich mein Talent".

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen

Rede an die Jugend 2017
Prof. Dr. Hans-Peter Burghof,
Inhaber des Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Stuttgart-Hohenheim

2017 wurde die Veranstaltung erstmal im Erasmus-Widmann-Gymnasium durchgeführt und findet seitdem jährlich alternierend im Gymnasium bei St. Michael und im Erasmus-Widmann-Gymnasium statt. Redner im Jahr 2017 war Herr Prof. Burghof, Inhaber des Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Stuttgart-Hohenheim. Er ist gefragter Gesprächspartner in den Medien für alle Themen im Zusammenhag mit internationaler Finanzmarktregulierung, Wirtschafts- und Finanzmarktkrise. Sein Vortragsthema lautete "Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise: Ist die Welt der Banken und Finanzmärkte sicherer geworden?!"

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Foto: Stuttgarter Zeitung

Rede an die Jugend 2016
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
Professor für Finanzwirtschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Die Veranstaltung fand am 22. November 2016 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Gymnasium bei St. Michael statt. Der Titel seines Vortrages lautete: „Zur Akzeptanz der Generationenverträge: Ein Baby-Boomer-Problem!“.

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Der Freiburger Professor Bernd Raffelhüschen in der Aula am Schulzentrum Ost. (Foto: Ufuk Arslan)

Rede an die Jugend 2015
Hermann-Josef Pelgrim,
Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall

Oberbürgermeister Herman Josef Pelgrim referierte über die "Herausforderung an eine Zuwanderungsgesellschaft".

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen

Rede an die Jugend 2014
Ute Vogt,
Mitglied des deutschen Bundestages

Ute Vogt, Mitglied des deutschen Bundestages hielt einen Vortrag zum Thema "Politikersprech. Weichspüler statt Klartext." 

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Foto: Deutscher Bundestag

Rede an die Jugend 2013
Egon Kochanke,
Regionalbeauftragter für Afrika im Auswärtigen Amt

Die diesjährige „Rede an die Jugend“ der Schwäbisch Haller Bürgerstiftung wurde vom Botschafter Egon Kochanke gehalten. Vor ca. 450 Schülern am Gymnasium bei St. Michael beschrieb Herr Kochanke den Jugendlichen sowohl seine Arbeit als Regionalbeauftragter für Afrika im Auswärtigen Amt, als auch seine  Tätigkeiten und Funktionen als früherer Botschafter in Namibia.  Dabei gab er den Zuhörern interessante Einblicke in die deutsche Afrikapolitik und stand den Jugendlichen auch nach seinem Vortrag für Fragen offen.

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Foto: Auswärtiges Amt

Rede an die Jugend 2012
Petra Gerster,
Journalistin und Fernsehmoderatorin

Petra Gerster hielt im Rahmen der seit 10 Jahren jährlich stattfindenden „Rede an die Jugend“ der Schwäbisch Haller Bürgerstiftung in der Aula des Gymnasiums bei St. Michael einen höchst aufschlussreichen Vortrag zu dem Thema, wie die Presse aus Ereignissen Nachrichten macht und wie Nachrichten gleichzeitig die Welt verändern. Gleich zu Beginn stellte die Journalistin, die seit 1998 als Hauptmoderatorin die ZDF–heute-Nachrichten um 19 Uhr moderiert und es deshalb wissen muss, in den Raum, dass die Presse nicht so frei ist, wie sie nach dem Gesetz sein sollte und wir, also das Volk, trotz der Flut an Informationen, die wir täglich erhalten, lange nicht so gut informiert sind, wie wir glauben. Um das Problem der objektiven Berichterstattung zu veranschaulichen, stellte Petra Gerster sich und den Zuhörern zunächst die Frage, wie es denn dazu kommt, dass sich sämtliche Nachrichten unterscheiden, wenn diese doch objektiv, das heißt umfassend, verständlich und in der richtigen Gewichtung informieren. Der Grund dafür liege an dem Überfluss von Informationen, der dazu führe, dass wir heute zwar richtig, aber nicht besonders gut informiert seien.

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Quelle: HT

Rede an die Jugend 2011
Prof. Ulrich Raulff,
Leiter des Literaturarchivs in Marbach

Prof. Ulrich Raulff, der Leiter des Literaturarchivs in Marbach hat ein spannendes Thema gesetzt: „Wie wir schreiben, was wir schreiben, warum wir schreiben und was wir tun wenn wir nicht schreiben“. Prof. Raulff machte den Schülern anschaulich klar, wie sehr gerade sie im „Schreiben zu Hause“ sind. Jeden Tag ist ein Großteil der Jugendlichen auch schreibend in sozialen Netzwerken unterwegs oder schreibt sogar eigene Blogs. Dichter und Tagebuchschreiber sind auch noch nicht ausgestorben. Prof. Raulff gab den Schülern Einblick in interessante Tagebücher aus dem Archiv in Marbach und demonstrierte so, wie unterschiedlich Autoren Texte erstellen, mit Texten arbeiten und wie sie ihre Texte aufbewahren.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2010
Daniel Zimmermann,
Bürgermeister Mohnheim am Rhein

Daniel Zimmermann, der im August 2009 mit 27 Jahren zum jüngsten Bürgermeister in Deutschland gewählt wurde, sprach zum Thema „Junge Leute und Politik“. Er appellierte an die Oberstufenschülerinnen und -schüler, sich politisch zu engagieren. Jeder habe die Möglichkeit in seinem Gemeinwesen für positive Veränderung zu sorgen.

Er selbst gehörte bereits mit 17 Jahren mit 4 weiteren Gymnasiasten zu den Mitbegründern der Jugendpartei „PETO – Die junge Alternative“ in seiner Heimatstadt Monheim. Am 30. August 2009 erreichte PETO bei der Monheimer Stadtratswahl fast 30% der Stimmen und 12 Sitze, womit sie mit der CDU gleichzog. Die gleichzeitig stattfindende Bürgermeisterwahl konnte Zimmermann für sich entscheiden. Zimmermann kommentierte dies mit den Worten: „Ich bin nicht wegen, sondern trotz meines jungen Alters gewählt worden“.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2009
Dr. Christoph Graf Douglas,
Kunstvermittler

Unter dem Titel „Kunst ist Kunst. Alles andere ist alles andere“ erklärte Graf Douglas, gegliedert nach den 7 Kategorien: Echtheit, Qualität, Erhaltungszustand, Mode, Rarität, nationale Bedeutung und Provenienz, wie sich die Preise für Kunstwerke bilden und was den wirklichen Wert der Kunst darstellt.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2008
Evelyne Gebhardt,
Mitglied des Europarlaments

Der Vortrag befasste sich mit der gerade für junge Menschen bedeutsamen Frage: „Brauchen wir Europa“. Dabei betonte Eveline Gebhardt die Leistung der europäischen Union: „Den Frieden haben wir nicht in der Welt, den Frieden haben wir aber in Europa“. Die Referentin gab der Hoffnung Ausdruck, dass „wir irgendwann die vereinigten Staaten von Europa haben“.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2007
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen,
Professor für Finanzwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

In seinem Vortrag „Was sie über unsere Volkswirtschaft wissen müssen“ ging Prof. Raffelhüschen ganz besonders auf das Thema der Generationengerechtigkeit innerhalb der Versorgungssysteme (Renten, Pensionen, Pflege- und Krankenversicherung) ein.

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Quelle: HT

Rede an die Jugend 2006
Prof. Dr. mult. Wolfgang Frühwald,
Literaturwissenschaftler

Zu mehr als 500 Gymnasiasten sprach Prof. Frühwald zum Thema „Lesen – ein Abenteuer“. Er fasste seinen Vortrag pointiert in dem Spruch zusammen: „Vorsicht – Lesen gefährdet die Dummheit“.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2005
Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis,
Entwicklungspsychologe

Prof. Fthenakis ist ein ausgewiesener Familienforscher und hat als Mitglied der Familienkommission der Bundesregierung bei der Erstellung des 7. Familienberichtes mitgewirkt. Er leitet seit Jahrzehnten das Institut für Frühpädagogik in München und ist zugleich Odinarius für Entwicklungspsychologie und Anthropologie an der freien Universität in Botzen. Er hielt die 3. Rede an die Jugend und behandelte unter der Überschrift „Liebe und Zärtlichkeit“ die Frage „Wie kann eine erfolgreiche Partnerschaft gelingen?“.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2004
Prof. Dr. Michael Stürmer,
Historiker und Publizist

Das Thema von Prof. Stürmer lautete „Was die Vergangenheit für die Zukunft bedeutet“. Er vertrat die Ansicht: „Die deutsche Geschichte ist reicher, als die Deutschen denken und enthält mehr Hoffnung, als in den Schulen gelehrt wird. Beides aber, Mut und Selbstbewusstsein, werden wir brauchen in den schwierigen Zeiten, die längst begonnen haben“.

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Quelle: HT

Rede an die Jugend 2003
Dr. Heiner Geißler,
Bundesminister a.D.

In der 1. Rede an die Jugend sprach Herr Prof. Dr. Heiner Geißler. Sein Thema lautete „Was würde Jesus heute sagen?“ – Heiner Geißler fragte nach der politischen Aktualität der Botschaft des Evangeliums. Außerdem appellierte Heiner Geißler an seine jugendlichen Zuhörer: „Überlassen Sie die Zukunft nicht den anderen, nehmen Sie sie selbst in die Hand“.

Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Heiner Geißler
Bürgerstiftung Schwäbisch Hall - Zukunft für junge Menschen
Quelle: HT

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